Stapel Pfannkuchen mit Sirup, Blaubeeren und Erdbeeren – Tipps für ein gesundes Verhältnis zum Essen

Intuitiv essen: Ein entspannterer Umgang mit Essen und dem eigenen Körper

Intuitives Essen hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Dieser Ansatz im Umgang mit Essen stellt eines in den Mittelpunkt: auf die Signale und Bedürfnisse des eigenen Körpers zu hören, statt strenge Diäten oder Essensregeln zu befolgen. In sozialen Medien und Blogs findet er Anklang bei Menschen, die sich einen ausgewogeneren und entspannteren Umgang mit Essen wünschen.

A close up on a stack of pancakes with blueberries and strawberries lining the plate they're on

Der gesellschaftliche Druck, einem bestimmten Körperbild zu entsprechen, kann Unsicherheit gegenüber dem eigenen Körper verstärken. Solche Belastungen stehen auch im Zusammenhang mit Essstörungen wie Bulimie, Anorexie oder Binge-Eating. Intuitives Essen möchte helfen, sich von belastenden Seiten der Diätkultur zu lösen. Es geht nicht darum, den „perfekten“ Körper oder die „perfekte“ Ernährung zu finden. Wir sind ganz normale Menschen mit einem Alltag, der nicht immer so makellos ist, wie es soziale Medien vermitteln.

four models smiling and laughing that range from all ranges of body sizes

 Dieser Ansatz kann dabei helfen, wieder Freude am Essen zu finden. Statt ein Lebensmittel nur als „unfit“ oder „zu fettig“ abzulehnen, darf auch zählen, welche Freude und Zufriedenheit es bereitet.

Intuitives Essen beruht auf zehn Prinzipien, die von den Ernährungsfachkräften Evelyn Tribole und Elyse Resch entwickelt wurden:

  1. Die Diätmentalität hinter sich lassen: Löse dich von der Vorstellung einer „perfekten“ Diät oder einer allgemein gültigen idealen Körperform.
  2. Den eigenen Hunger ernst nehmen: Achte auf deine Hungersignale und versorge deinen Körper mit der Energie, die er braucht.
  3. Frieden mit dem Essen schließen: Erlaube dir, unterschiedliche Lebensmittel ohne Schuldgefühle oder Scham zu essen.
  4. Die innere „Essenspolizei“ hinterfragen: Verabschiede dich davon, Lebensmittel pauschal als „gut“ oder „schlecht“ einzustufen.
  5. Zufriedenheit beim Essen entdecken: Genieße dein Essen und nimm dir Zeit, das Essen als Erlebnis wahrzunehmen.
  6. Die eigene Sättigung wahrnehmen: Achte auf die Sättigungssignale deines Körpers und finde heraus, wann du angenehm satt bist.
  7. Mit Gefühlen fürsorglich umgehen: Nimm Stress, Langeweile und andere Gefühle ernst und finde neben dem Essen weitere Möglichkeiten, gut für dich zu sorgen.
  8. Den eigenen Körper respektieren: Begegne deinem Körper unabhängig von Größe oder Form mit Freundlichkeit und Respekt.
  9. Bewegung bewusst erleben: Achte darauf, wie du dich durch Bewegung fühlst, statt sie nur als Mittel zum Abnehmen zu sehen.
  10. Mit entspannter Ernährung die Gesundheit achten: Wähle Lebensmittel, die deiner Gesundheit und deinem Geschmack entsprechen, ohne starre Verbote oder übermäßige Einschränkungen.

Diese Prinzipien können helfen, Vertrauen in den eigenen Körper aufzubauen und Essen mit weniger Schuldgefühlen und Ängsten zu genießen. Studien bringen intuitives Essen mit einem positiveren Selbstwertgefühl, Körperbild und allgemeinen Wohlbefinden in Verbindung.

An Ariel view of a large assortment of cuisines on a table

 

Im Gegensatz zu Diäten, die mit wiederholten Gewichtsabnahmen und -zunahmen sowie körperlichen und psychischen Belastungen einhergehen können, steht hier ein langfristig guter Umgang mit Essen und dem eigenen Körper im Vordergrund. Daraus kann ein ausgewogeneres, positiveres Verhältnis zum Essen entstehen, das ein gesünderes, und zufriedeneres Leben unterstützt.



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