Fußballspielerin mit Wadenbandage übt Ballkontrolle auf blauem Kunstrasenfeld

Bae Su-mi | Futsal

Daejeon Nimble FS, Ala, Rückennummer 20
160 cm | 53 kg
 

Stell dich und dein Team bitte kurz vor.

Ich heiße Bae Su-mi und bin seit acht Jahren Spielerin und Kapitänin von Nimble. Das Team wurde 2012 mit wenigen Leuten gegründet. Inzwischen sind wir mehr als 100 Mitglieder, gut organisiert und mit starkem Zusammenhalt. 

 

Bis zum zweiten Highschool-Jahr träumte ich davon, Fußballerin zu werden. Dann musste ich operiert werden und geriet in ein Tief, sodass ich mit dem Sport aufhörte. Eine Zeit lang ging ich ihm bewusst aus dem Weg. Eines Tages lud mich eine Freundin zum Futsal ein.

Was fasziniert dich am Futsal?

Man erlebt in kurzer Zeit sehr viel. Unsere Spiele dauern meist etwa zwölf bis fünfzehn Minuten, und in dieser kurzen Zeit passiert unglaublich viel. 

 

Futsal ähnelt dem Fußball, aber die deutlich kleinere Spielfläche verändert die Spielweise. Auf dem engen Raum muss man sich schneller bewegen und rascher reagieren. 


Auf welcher Position spielst du?

Ich spiele Ala, also auf dem Flügel, mit Aufgaben in Angriff und Abwehr. Der Aktionsradius ist größer als bei anderen Positionen. Das ist körperlich anspruchsvoll und erfordert viel Ausdauer.

 

Gerade die Möglichkeit, vorne wie hinten entscheidend einzugreifen, macht die Position für mich so reizvoll.

 

Wie beugst du Verletzungen vor und wie gehst du damit um? 

Ich mache seit meiner Kindheit Sport und hatte nie größere Verletzungen wie Knochenbrüche. Allerdings habe ich chronische Schmerzen an Knien und Knöcheln. Ich kühle regelmäßig und kräftige meine Knöchel mit einem Trainingsband. Das hilft mir beim Schießen. Außerdem halte ich es für wichtig, um Umknicken vorzubeugen, denn beim Futsal kommt es auf engem Raum oft zu Körperkontakt. 

 

Bei einem früheren Spiel erlitt ich nach einem Schlag gegen den Kopf eine Gehirnerschütterung. Die Angst vor einem Ball, der auf mein Gesicht zufliegt, habe ich inzwischen überwunden, bin aber weiterhin vorsichtig. Nicht mehr ganz so wie am Anfang, doch ich achte darauf, eine erneute Verletzung zu vermeiden.

 

Welches Erlebnis aus einem Wettkampf ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

2018 nahm ich an einem Turnier in Wonju in der Provinz Gangwon teil. Ich verschlief die gemeinsame Abfahrt um 6:30 Uhr und wachte erst um 8 Uhr auf. Also musste ich mir ein Auto mieten und von Daejeon nach Gangwon fahren.

 

Zum Glück hatte mein Team die Vorrunde schon überstanden. Als ich das hörte, war ich erleichtert. Nach diesem holprigen Start konnte ich noch mitspielen, und wir gewannen sogar das Turnier. Das machte den Sieg umso unvergesslicher.

 

Was sind deine Stärken und Schwächen als Spielerin?

Ich bin von Natur aus schnell und energiegeladen. Meine Schwäche ist, dass ich Gegnerinnen manchmal vorschnell einschätze und meine Stimmung im Spiel schwankt. Daran möchte ich arbeiten, meine Stärken nutzen und mich mit vollem Einsatz weiterentwickeln.

Auch meine Gedanken im Spiel zu ordnen, fällt mir manchmal schwer. Dann hole ich mir Hilfe beim Coach. Vor einem Spiel bekomme ich den Kopf nicht immer frei. Wenn es gelingt, bin ich aber viel konzentrierter und stärker im Spiel.


Was hältst du von WaveWear?

Die Wadenbandagen haben mir sehr gefallen. Wenn ich lange stand oder saß, schwollen meine Waden oft an. Mit den Bandagen fühlte sich die Spannung für mich geringer an.

 

Leider bemerkte ich kleine Risse, vielleicht weil ich sie so häufig getragen habe. Die intensiven Beinbewegungen beim Futsal könnten auch dazu beigetragen haben. Trotzdem empfinde ich sie als hilfreich und benutze sie weiter.

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