Volleyballspieler mit T20 und F1 Bandagen bereitet sich zum Aufschlag vor – aus Yoon Bong-woos Volleyball-Story

Yoon Bong-woo: Vom Volleyballprofi zum Förderer des Sports | WaveWear

Ehemaliger Volleyballspieler und Leiter von It’s Volley

200 cm | 89 kg

@itsvolley_official

 

Yoon Bong-woos Weg im südkoreanischen Volleyball

Wie bist du zum Volleyball gekommen?

Ich begann im zweiten Mittelschuljahr, im Vergleich zu anderen Spielern also eher spät. Mein Sportlehrer wurde auf meine Größe aufmerksam und empfahl mir Volleyball. Danach pendelte ich zwischen meiner Heimatstadt Yeosu und dem Trainingsort Mokpo und begann meinen Weg als Spieler.

Nach dem Studium traf ich bei Hyundai Capital auf Trainer Kim Ho-chul. Unter ihm verstand ich erst richtig, was Volleyball ausmacht. Ich lernte Taktik und Technik mit dem Kopf und übte sie mit dem Körper. Das veränderte meinen Blick auf den Sport und ließ mich eine Zukunft im Volleyball sehen.

Was war dein Geheimnis als Nummer eins im Blocken im koreanischen Männer-Volleyball?

Mich begeistert das Gefühl, wenn der Ball beim Block die Hände trifft und direkt nach unten fällt. Deshalb habe ich viel analysiert und an meiner Technik gearbeitet. Mit der Erfahrung konnte ich das Spiel besser lesen. Zusammen führte das zu guten Ergebnissen. Auch meine Mitspieler Jeon Kwang-in und Seo Jae-deok haben viel dazu beigetragen.

Wichtig war auch, sich an den Mikasa-Ball zu gewöhnen. Rückprall und Ballgefühl unterscheiden sich von anderen Bällen, deshalb braucht es viel Übung damit.

Welche Unterschiede zu Korea hast du zum Ende deiner Profikarriere in Japan erlebt?

Als ich über das Karriereende nachdachte, bekam ich ein gutes Angebot. Ich wollte schon immer im Ausland spielen und entschied mich deshalb ohne Zögern für Japan.

Korea setzt zunehmend auf Tempo, eine Stärke bleiben aber kraftvolle Angriffe aus großer Höhe. Japan betont ein niedrigeres, schnelleres und präziseres Spiel. Beides hat Vor- und Nachteile; eine Verbindung wäre interessant. Außerdem sah ich, wie Kinder bei Profiteams ohne übermäßigen Druck trainierten. So ein Umfeld wollte ich auch in Korea schaffen. Daraus entstand It’s Volley. 

Was macht It’s Volley besonders?

Unser Motto ist Freude am Volleyball. Menschen jeden Alters und Geschlechts sollen den Sport entdecken können. Weil es wenige Lernangebote gibt, wirkt der Einstieg oft schwer. Dabei ist Volleyball gut erlernbar. Wir möchten die Hürden senken und möglichst vielen den Reiz des Teamsports zeigen. Zu sehen, wie junge Menschen daran wachsen, ist sehr erfüllend.


Für Leistungssportler bieten spezialisierte Trainer neben Technik auch systematische Analysen und genaue Arbeit an Haltung und Bewegungsabläufen.

Im Mannschaftstraining bleiben für den Einzelnen oft nur 15 bis 20 Minuten. Das reicht meiner Ansicht nach für eine gezielte Förderung nicht aus. Bei It’s Volley möchten wir bessere Bedingungen schaffen, sowohl für Leistungssportler als auch für Menschen, die den Sport einfach lernen wollen.

Wie hast du WaveWear erlebt?

Das T20-Kompressionsoberteil hat mir sehr gefallen. Bei anderen Produkten störte mich oft, dass sie bei Bewegungen hochrollten. Beim T20 haftete das Silikon innen am Rücken und hielt das Shirt an Ort und Stelle. Erstaunlich fand ich, dass die Haftung mit dem Schwitzen zunahm. Das Taping an Schultern und Rücken stützte meinen Oberkörper spürbar.

Auch F1 am Arm und K2 am Knie gaben mir angenehmen Druck und Halt. Dadurch fühlte ich mich bei verschiedenen Bewegungen sicherer.

Welche Pläne hast du für die Zukunft?

Ich möchte im nächsten Jahr eine internationale Trainerqualifikation erwerben. 

Außerdem hoffe ich, dass das Interesse am koreanischen Volleyball und am Sport anhält. Wenn Fans Profispiele besuchen und unterstützen, hilft das der Entwicklung. Schön wäre auch ein Wettbewerb, an dem Profis und Amateure gemeinsam teilnehmen, ähnlich dem FA Cup im Fußball. 

Die Auftritte der koreanischen Männer beim Volleyball Challenger Cup 2022 haben mich beeindruckt. Trotzdem sollten junge Spieler mehr internationale Erfahrung sammeln, damit der Generationenwechsel gelingt. Die Olympischen Spiele in Paris im nächsten Jahr sind wichtig, ebenso aber eine Grundlage für langfristige Entwicklung. Ich möchte weiter lernen und auf verschiedene Weise zur Entwicklung des koreanischen Volleyballs und seiner Wahrnehmung beitragen. 

Yoon Bong-woos Lieblingsprodukte 

 

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