Erzählen Sie uns doch etwas über den Segelsport und den Wettkampfablauf!
„Segeln lässt sich grob in Windsurfen und Dinghysegeln unterteilen. Ich trete in der Laser-Radial-Klasse im Dinghysegeln an. Dabei müssen festgelegte Bojen umrundet und die Ziellinie erreicht werden. Die Wettkämpfe erstrecken sich über mehrere Tage, und die Punkte werden anhand der Platzierungen addiert. Der größte Unterschied zu anderen Sportarten liegt im Start.“
Was macht den Start so besonders?
„Normalerweise startet man direkt nach dem Signal ‘Auf die Plätze, fertig, los‘. Bei uns gibt es jedoch ein 5-minütiges Zeitfenster, nachdem das Rennen offiziell begonnen hat. Das eigentliche Rennen startet erst, wenn diese 5 Minuten vorbei sind. In dieser Zeit überprüfen wir die Position der Bojen und die Windrichtung. Auch die Positionierungskämpfe zwischen den Athletinnen und Athleten finden in dieser Phase statt.“
Was macht für Sie als Athletin den Reiz des Segelsports aus?
„Der größte Reiz ist, dass dieser Sport auf dem offenen Meer stattfindet. Auf dem Wasser fühlt man sich völlig frei und uneingeschränkt. Außerdem mag ich, dass es kein besonders verbreiteter Sport ist, was ihn im Vergleich zu anderen sehr besonders macht. Zudem ist die Topografie jedes Gewässers anders, sodass es sich jedes Mal neu anfühlt, obwohl ich immer auf dem Wasser bin.“
Welche Eigenschaft ist für eine Seglerin am wichtigsten?
„Ich glaube, man darf keine Angst vor dem Meer haben. Bei starkem Wind kann das Meer wirklich furchteinflößend wirken. Wer sich fürchtet, kommt nicht voran. Es ist wichtig, sich mit dem Meer anzufreunden.“
Was sind Ihre Stärken und Schwächen als Athletin?
„Weil ich Segeln so sehr liebe, stelle ich meinen Trainern ständig Fragen und lerne auch eigenständig weiter. Dadurch mache ich tendenziell weniger Fehler. Ich denke, genau diese Stärke und Leidenschaft, die das ermöglichen, sind mein größtes Kapital. Meine Schwäche ist meine Mentalität. Das ist entscheidend, weil ich mich leicht aus der Ruhe bringen lasse. Aber die Menschen um mich herum wissen das und kümmern sich sehr um mich, weshalb ich glaube, dass ich mich dank ihnen schon stark weiterentwickelt habe.“
Können Sie uns eine ehrliche Bewertung geben, nachdem Sie WaveWear getragen haben?
„Die
'Kompressionsleggings Y20' haben mir richtig gut gefallen! Früher konnte ich selbst nach Verletzungen kein Taping verwenden, weil ich allergisch auf Klebstoff reagiere. Beim Kniebeugen oder Laufen belaste ich manchmal meine Knie oder Waden, aber ich habe mich immer gescheut, Tape zu benutzen. Da die
'Kompressionsleggings Y20' Silikon statt Klebstoff verwenden, konnte ich sie ohne solche Bedenken tragen. Sie waren wirklich angenehm und großartig.“
Was sind Ihre Zukunftsziele?
„Ich möchte dazu beitragen, dass Frauen-Segelwettbewerbe bekannter werden. Segeln an sich ist schon eher unbekannt, aber Frauenwettbewerbe sind noch weniger präsent. Zunächst möchte ich mich intensiver darauf konzentrieren, Trainerin oder Ausbilderin zu werden. Da mein weiterer Werdegang noch nicht endgültig feststeht, plane ich, mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Neben der Ausbildertätigkeit ziehe ich auch die koreanische Küstenwache in Betracht.“
WaveWear drückt Son Jiwon von ganzem Herzen die Daumen für ihren inspirierenden Weg.